|
Sonntag,
den 20.07.97
Um
9:15 war Treffpunkt für alle am SBG-Gebäude in
Freiburg. Der Zug fuhr um 9:55 vom Freiburger Hauptbahnhof in
Richtung Köln ab. Wir fuhren am Rhein entlang. Wir haben
Weinreben, viele Burgen und Berge gesehen. In Köln sind wir
in einen Zug Richtung Amsterdam umgestiegen. Von dort aus
fuhren wir zu unserem Zielort Hoorn. Wir hatten bis dort hin 1
Stunde Verspätung. In Hoorn angekommen gingen wir zum Hafen,
wo unser Schiff, die SYBARIS, lag. Insgesamt waren
wir 10 Stunden unterwegs. Wir haben nun an den Imbissbuden am
Hafen gegessen (lecker Fisch). Als wir zum Schiff zurückgingen
gab es dann einen Unfall mit Steffi. Marco wollte ihr über
die Bohle aufs Schiff helfen. Dabei verlor Steffi das
Gleichgewicht. Durch den Sturz hatte sie sich den Arm gebrochen
und eine Platzwunde am Kopf ... Die Nacht verbrachte Steffi
dann in der Klinik, begleitet von Katharina und Ursel. Tom
& Martin
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Montag,
den 21.07.99
Heute
wollten wir um 8:00 Uhr aufstehen. Bis alle aus den Federn waren
war es bereits 9:00 Uhr. Dann gab es für die hungrigen
unter uns Frühstück. Steffi war immer noch im
Krankenhaus. Ursel ist bei ihr geblieben. Nach dem Frühstück
gingen einige von uns an Land um deutsches Geld in holländische
Gulden umzutauschen (1 DM = 1,09 Gulden). Einige gingen dann
wieder an Bord, wir anderen gingen Lebensmittel einkaufen um
unser Futterlager zu erweitern. Mit vollgepackten Taschen eilten
wir zurück zu Schiff. Als die Lebensmittel verstaut
waren, gingen wir alle an Deck. Nun wurden die Segel gehißt.
Der Skipper und der Maat erklärten uns, wie es auf See so
abgeht. Wir waren happy. Wir segelten bei schönem Wetter
und einer Windstärke zwischen 3 und 4 von Hoorn Richtung
Osterleek mit ungefähr 5,5 Knoten = 10 km/h. Jörg
und Alex durften ans Ruder. Uns wurde sehr unwohl dabei, trotz
der Anleitung durch den Skipper Unser Großsegel hat eine
Fläche von ca. 100m², das Vorsegel hat ca. 70m²,
genau so wie das Segel achtern. Gegen 16:00 Uhr segelten wir
zurück nach Hoorn. Steffi wurde dann um 18:00 der Klinik
entlassen, den Arm dick in Gips... Simone & Nicole
|
|
|
|
|
|
|
Dienstag,
den 22.07.97
Hier wird man uns bei der Arbeit sehen
Heute haben wir erst einmal ausgeschlafen
und dann gemütlich gefrühstückt. Dann wurden
wieder die Segel gesetzt, und wir unternahmen eine längere
Tour: von Hoorn über Enkihuizen nach Medemblick. Vor
Enkihuizen mussten wir durch eine Schleuse fahren. Der Wind wehte
heute strammer als gestern, aber es machte allen viel Spaß
und keiner wurde seekrank.
|
|
|
Nach
Enkihuizen kamen wir in eine Flaute, es lief gar nicht mehr. Die
Flaute dauerte bestimmt 2 Stunden. Es war wahnsinnig heiß
... schwitz ... Nach einer Weile kam aber wieder Wind auf und
wir konnten weitersegeln. Endlich kamen wir in Medemblick an.
Leider hatten die kleinen Geschäfte schon geschlossen, so
daß wir in einem Supermarkt einkaufen mussten.
|
 Steffi
mit Gipsarm vor Willem, dem Schiffshund
|
|
Beim Kochen ist uns dann das Gas
ausgegangen und wir mussten über eine Stunde warten, bis
Nachschub kam und wir weiterkochen konnten.
Ach dem Abendessen haben wir noch auf
Deck eine kleine Disko veranstaltet. Noch bis spät in die
Nacht haben wir uns vergnügt.
Steffi &
Heike
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Mittwoch den 23.07.97
Heute
ist der dritte Tag unserer Segelreise. Wir haben um 9:00 Uhr
gefrühstückt. Danach sind wir alle in die Stadt
gegangen und haben die Läden unsicher gemacht.
Gegen
Mittag trafen wir uns alle wieder auf dem Schiff und es wurden
die Segel gehißt. Am späten Nachmittag sind wir in
Enkihuizen angekommen. Danach sind ein paar von uns ins Städtle
gegangen, wir anderen haben uns von der wilden Fahrt erholt. Herr
Schroff hat mit zwei Schülern das Abendessen zubereitet. Am
Abend ist dann die Hälfte von uns in eine Disco gegangen, 5
Schüler streunten durch die Stadt, der Rest blieb an
Bord. Gegen 1:00 Uhr endete der Tag weil wir am nächsten
Morgen um 7:00 Uhr aufstehen müssen da wir ein
Freilichtmuseum besichtigen wollen.
Marco & Monja
|
|
|
|
|
|
|
|
Donnerstag,
den 24.07.97
Mit
dem Gesang der Bözhen Ohnkels (oder so ähnlich)
(GRAUENHAFT : ein Erzieher) fing der Tag gut an.
Hier fehlt ein Bild,
(wird nachgeliefert)
Nach
dem Frühstück schauten wir uns ein Museumsdorf an. Dort
waren die Lebensverhältnisse der Holländer im 19.
Jahrhundert dargestellt. Danach ging die Fahrt auf dem tobenden
Meer weiter. Ulli durfte auch noch ans Steuerruder. Sascha,
Ulf und ich gingen eine Weile knacken ... Um ca 15:30 kamen
wir wieder in Hoorn an. Einige von uns gingen in die Stadt zum
einkaufen. Als wir wieder an Bord waren, beschlossen wir, mit der
Crew essen zu gehen. Das Restaurant Brandpunkt war
echt super. Es gab tolles Essen zu bestellen. Bis wir allerdings
bestellt hatten verging noch 'ne Ewigkeit, weil einige von uns
(ALLE, ein Erzieher) Schwierigkeiten mit der holländischen
Speisekarte hatte. Als wir dann endlich bestellt hatten, gingen
Sascha und Ulf in einen CD-Laden. Sascha kaufte sich zwei CDs.
Als wir wieder zurück waren, kam auch unser Essen: Ullman
und ich hatten Sparips. Das Essen war super und die
Stimmung auch. Nach dem Essen zeigte Herr Schroff uns noch
eine große Kirche. Das Wahnsinnige an ihr war, das in der
Kirche ein Geschäft für Kinderkleidung war und das es
auch einige Wohnungen gab. Dann gingen wir wieder aufs Schiff
zurück und feierten noch bis 2:00 Uhr. Die Lehrer und
Erzieher natürlich länger.
Ulmann/Sascha
|
|
|
|
|
|
|
|
Freitag, den 25.07.97
Heute morgen sind wir um
7:00 Uhr aufgestanden, haben fertig gepackt und dann
gefrühstückt. Danach haben wir unser Vesper für
die Zugfahrt gerichtet. Als alles gepackt war haben wir uns
auf die Socken in Richtung Bahnhof gemacht und sind um 10:04 in
Hoorn Richtung Amsterdam abgefahren wo wir gegen 10:44 ankamen.
Unser Zug nach Köln fuhr um 11:00 los. Dann sind wir ohne
umzusteigen nach Köln gefahren. In Köln sind wir
ausgestiegen und sind in einen anderen Zug eingestiegen, der bis
Basel durchfuhr. Jetzt sitzen wir im Zug und fahren nach
Freiburg. Wir sind um 18:02 dort und empfangen unsere Eltern.
Dann fahren wir mit unseren Eltern nach Hause. Ingo fährt
durch bis Basel und steigt dort aus. Der Schaffner wird ihm mit
seinem Rolli helfen. Danach gehen wir alle um eine Erfahrung
reicher ins Wochenende und genießen es. Die Segelreise
war für uns alle sehr interessant, auch wenn es einige
unerfreuliche Zwischenfälle gab.
Ulf & Ingo
|
|
|
zurück
|
|
|
|
|
|